Nachbarschaftsfest

16. Juli – Nachbarschaftsfest zum einjährigen Jubiläum des Lohseparks
Den Pavillon hatte Pastor Frank Engelbrecht von St. Katharinen am Morgen spontan zur Verfügung gestellt, als klar war, dass es leider regnen würde an diesem Sonntagnachmittag. Und weil dann um 14 Uhr wirklich die Schauer über den Lohsepark fegten und die Wiese plitschnass war, wurde das Nachbarschaftsfest auf die Bastion verlegt. Eingeladen zu dem Fest hatten die Freunde des Lohseparks und das Netzwerk HafenCity, mit dem das einjährige Jubiläum des Lohseparks gefeiert wurde.

 

Viele Vereine und Initiativen aus der Zentralen HafenCity waren dem Aufruf zum gemeinsamen Fest gefolgt. Das Ökumenische Forum spendete Getränke, die Freunde des Lohseparks lieferten Apfel- und Butterkuchen, und viele Nachbarn brachten selbstgebackenen Kuchen mit. Das Café Torrefaktum bot alle Heißgetränke zum halben Preis an. Der Hamburger Boule-Club führte auf der Bastion in das Boule-Spiel ein, die jungen SchauspielerInnen und die HipHop-TänzerInnen des Vereins Lukulule führten vor, was sie in ihren Kursen eingeübt hatten. Und die Flüchtlingshilfe HafenCity hatte im Gemeinschaftsraum von Dock 71 Basteln für Kinder vorbereitet.

Die Freunde des Lohseparks hatten eine Bohrmaschine und Stahlbohrer mitgebracht. Denn an diesem Nachmittag begann die Aktion „Insektenhotels für die Wildnis“. Die HafenCity GmbH hatte sieben massive, jeweils drei Meter lange Eichenpfähle zur Verfügung gestellt, in die reihenweise Löcher unterschiedlicher Größe gebohrt werden sollen. Fachlich beraten hatte die Insektengruppe des Nabu. Hunderte von Löchern sollen es einmal werden, während des Fests wurden immerhin anderthalb Pfähle geschafft. Bei den nächsten Aktionen der Freunde des Lohseparks soll es mit der Arbeit weitergehen.

Mehr als hundert Nachbarn feierten gemeinsam an diesem Sonntagnachmittag Mitte Juli, darunter auch einige künftige, die in den Baakenhafen ziehen werden. Viele Bewohner der Wohnunterkunft Kirchenpauerstraße waren mit ihren Kindern gekommen. Sie hatten, wie auch viele andere Festbesucher, Essen fürs Büffet mitgebracht. Eigentlich sollte auf der Bastion gespeist werden, aber um 18 Uhr kam der nächste Regenguss. Also zog das Fest ganz in den Gemeinschaftsraum von Dock 71 um, nur draußen wurden Würstchen und Fleisch gegrillt.

Und weil dann doch endlich die Sonne rauskam, gingen die letzten Gäste um 22 Uhr nach Hause.

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